Fahrstuhl zum frischen Kinder-Beat

Zeitungsausschnitt Neue Presse Eule findet den BeatWie der Vater, so die Tochter: Nina Grätz (28), Spross von Wolfgang Stute (62), ist ins Musikgeschäft eingestiegen. Zusammen mit ihren Freundinnen, der Grafikerin Charlotte Simon (28) und der Autorin Christina Raack (28), hat sie jetzt ihre erste eigene CD für Kinder rausgebracht.

In dem Hörspiel mit einer Eule als Hauptfigur werden die kleinen Zuhörer mit auf eine liebevolle und spannende Reise durch die Musik genommen. Denn der kauzige Vogel trifft auf seinem Ausflug verschiedene Tiere, die alle eine andere Musikrichtung lieben. So lernen die Kinder Pop, Jazz, Rock, Punk und Hip-Hop, aber auch klassische Musik und mehr kennen.

Unterstützt wurde das Projekt von Liedermacher Rolf Zuckowski (66). "Ich habe ihn zufällig in einem Fahrstuhl bei Universal getroffen. Wir hatten20 Sekunden Zeit, uns zu unterhalten. Es war richtig nett, und das hat gereicht", erzählt Nina Grätz, die eigentlich Label-Managerin ist und jetzt in Berlin wohnt. Als das Projekt dann im Entstehen war, hat sie Zuckowski eine Mail geschickt und unterschrieben mit "Ich bin die aus dem Aufzug". Zuckowski hat sofort zugesagt, die drei Newcomer im Kinderliederbereich zu unterstützen. Inzwischen ist aus der Arbeitsbeziehung eine Freundschaft geworden: " Jeder Song ist in seiner Stilistik ,amtlich' gesungen und musiziert und das Ganze als Musikhörspiel humorvoll und spannend produziert", lobt der Profi. Auf Zuckowskis Label "Noch mal!!!" ist das Eulen-Hörspiel erschienen.

Übrigens: Bei jedem der zehn Songs haben andere professionelle Musiker mitgewirkt, darunter auch viele aus Hannover: Im Intro kann man die typischen Gitarrenklänge von Nina Grätz' Papa Wolfgang Stute hören, Rapper Spax (40) ist beim Hip-Hop-Song zu hören, Tenor Volker Thies (46) singt beim Opernstück, und Musikproduzent Jens Bernewitz von Los Turnpolos wirkt und spielt gleich bei mehreren Stücken auf der CD mit.

Nina Grätz kann sich gut vorstellen, dass "Eule findet den Beat" nicht ihre einzige Produktion für Kinder bleibt. "Ich finde es generell interessant, für Kinder in dieser Richtung etwas zumachen. Vor allem, seit ich beim ZDF in der Kindermusikredaktion ein Praktikum gemacht habe. Ich habe schnell gemerkt, dass es in dem Bereich noch viel Potenzial gibt", sagt die junge Frau, die selbst zwar noch keine eigenen Kinder hat, mit der Eule aber bei ihren kleinen und auch den großen Zuhörern den Nerv getroffen zu haben scheint. Immerhin kommt die CD in den Kritiken hervorragend an, sie wird bei Amazon sowie in Blogs und Foren empfohlen. Wenn das kein Ansporn ist, um eine weitere Auflage zu produzieren. Das Talent scheint ihr ja in die Wiege gelegt worden zu sein.

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