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Pop & Jazz wie Ebbe & Flut

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Was sagt die Presse zu Marea? Lesen Sie selbst ...

Sambaklänge unter dem Blätterdach

Trotz Nieselregen kommen rund 400 Zuhörer zum zehnten Jazzfrühschoppen auf dem Toppiusplatz

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Frühschoppen vor der Waldkulisse: Der Nieselregen stört die Zuhörer nicht.
Wennigser Mark. Schlechtes Wetter kennen die Märker nicht – jedenfalls dann nicht, wenn es um ihren Jazzfrühschoppen geht. Traditionell machen sie sich meist zu Fuß auf zum Toppiusplatz am Deisterrand, um sich musikalisch bestens unterhalten zu lassen und mit Freunden und Bekannten zu klönen.

Gestern, am ersten Sonntag im Mai, war es wieder soweit: 400 Märker trafen sich am Toppiusplatz, nahmen trotz des Nieselregens auf Bänken Platz oder suchten Schutz unter dem noch zartgrünen Blätterdach. Mit feuchtem Wetter hatte der Veranstalter, der Ortsrat Wennigser Mark, gerechnet. Dennoch stand für ihn von vornherein – fest: "Wir gehen die Sache mit Optimismus an und lassen das Konzert nicht ausfallen", so Ortsbürgermeister Uwe Degenhardt. Der Frühschoppen feierte gestern seinen zehnten Geburtstag, und nur einmal vor zwei Jahren, musste der Ortsrat vor Wassermassen auf dem Platz kapitulieren. Traditionell geben die Veranstalter zu Beginn des Konzerts einer Nachwuchsgruppe der Calenberger Musikschule ein Forum. Die erste Stunde am gestrigen Sonntag gehörte deshalb der Band "Catch up". Kurt Klose hatte das Schülerensemble 2002 gegründet.

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Stargast: Die Gruppe Marea mit Wolfgang Stute (von links), Hajo Hoffmann und Peter Schwebs erhält viel Szenenapplaus. (Foto: Hönemann)
Die 13 bis 16 Jahre alten Musiker spielten einen Cocktail aus Samba, Bossa Nova, Pop-Songs und- Chachaca und erhielten für ihr Programm viel anerkennenden Applaus. Kurt Klose spielte beim zweiten musikalischen Leckerbissen, der Gruppe Marea mit. Die Band hatte der Ortsrat extra wegen des Geburtstages engagiert. Wir müssen unseren Gästen doch etwas Besonderes bieten", sagt Degenhardt. Das Publikum honorierte den Auftritt der Berufsmusiker vor der Waldkulisse immer wieder mit Szenenapplaus. Beifall gab es auch für das Catering-Team – eine Gruppe von etwa 40 Märkern auf die sich der Ortsrat und die Besucher verlassen können. Bratwurst, Kaffee und Kuchen schmeckten allen.

3. Mai 2004, Treeske Hönemann, Hannoversche Allgemeine Zeitung

400 Musikfans trotzen dem schlechten Wetter

Die Bands "Catch Up" und Marea begeisterten gestern das Publikum auf dem Toppius-Platz

Die schlimmsten Befürchtungen der Veranstalter erfüllten sich nicht. Trotz des eher durchwachsenen Wetters bildeter gestern rund 400 Musikfan einen würdigen Rahmen für den zehnten Jazz-Frühschoppen in der Wennigser Mark.

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Trotz durchwachsenen Wetters war es gestern voll auf dem Toppiusplatz (Foto: Fabich)
"Damit hätte ich nie gerechnet", kommentierte Ortsbürgermeister Uwe Degenhardt. Noch am Vorabend hatte sein Team erheblich Bedenken, denn der Wetterbericht verschlechterte sich stündlich. Allerdings war es anders als vor zwei Jahren – als die Veranstaltung das erste und einzige Mal wegen Regen ausfallen musste – an den Tagen vor dem Jazz-Frühschoppen trocken.

Trotzdem zeigten sich Degenhart und sein inzwischen fast 40-köpfiges Team vom Andrang positiv überrascht. Bereits beim Auftakt durch die Band "Catch up", ein Band-Projekt der Calenberger Musikschule unter der versierten Leitung von Kurt Klose, feierten zahlreiche Schaulustige vor der Bühne. Bei den ersten Takten der aus vier Berufsmusikern bestehenden Band Marea platze der Toppiusplatz aus allen Nähten. Rund 400 begeisterte Musikfans ließen sich durch gelegentliche Nieselschauer nicht stören, nur ganz wenige störten die Happening-Atmosphäre durch aufgespannte Regenschirme. Auch kleinere Pannen wie ein gebrochener Geigenbogen waren bedeutungslos.

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Die Band Marea überzeugte mit großer Spielfreude (Foto: Fabich)
Kurt Klose (Piano), Wolfgang Stute (Gitarre, Percussion), Peter Schwebs (Bass) und Hajo Hoffmann (Geige, Mandoline) überzeugten mit ihrem Mischung aus Pop- und Jazztiteln sowie spanischer und südamerikanischer Musik insbesondere durch eine hohe Perfektion, vor allem aber durch ihre große Spielfreude.

Dabei waren auch die Musiker nach einem besorgten Anruf am Morgen mit gemischten Gefühlen angereist, wurden dann aber ebenso positiv überrascht wie der veranstaltende Ortsrat, der bei diesen enormen Zuschauerzuspruch nicht um ein Loch in der Kasse fürchten muss.

3. Mai 2004, fa, Deister-Leine-Zeitung

Tierra und Marea lassen die Fans toben

Ein Winternachtstraum. Wolfgang Stute, Musikalischer Leiter von Heinz Rudolf Kunzes Sommernachtstraum, legte im Pavillon gleich doppelt los: Mit Tierra, seiner alten Band, gabs wilden Flamenco, mit seiner neuen Formation Marea führte er die Fans in die Gefilde von Jazz, Pop und irischer Musik. Tierra zum Auftakt – erwartungsgemäß begeisterte Gitarrist Thomas Hickstein, Frontfrau Elva la Guardia zog die Zuhörer in ihren Bann.

Begeisterung und für Marea. Hajo Hoffmanns Jazzgeige macht die greisen Dylan-Oldies "Blowin' in the Wind" oder "Knockin' on heaven's door" wieder jung. Kongenial die kraftvolle Stimme der Irin Manda Vicent. Nur Minuten, dann hatte sie sich so heiß gelaufen, dass das Publikum tobte. Höhepunkt der gemeinsame Auftritt von Vincent und la Guardia. Auf die noch dieses Jahr erscheinende Marea-CD darf man gespannt sein.

2. März 2004, Maike Jacobs, Hannoversche Allgemein Zeitung

Musik wie Ebbe und Flut

Premiere: Marea spielt Klassiker und Eigenkompositionen im Hemminger bauhof

Sonnabendabend im ausverkauften bauhof in Hemmingen: Die hannoversche Gruppe Marea hat Musik der Extraklasse versprochen. Marea bedeutet Ebbe und Flut und dieses unvergängliche Naturereignis wollen die vier Spitzenmusiker in ihrer Musik umsetzen. Selbst komponierte Balladen, Pop- und Jazztitel wechseln mit spanischen und lateinamerikanischen Klassikern.

Ungewöhnlich auch die Zusammensetzung der Gruppe: Wolfgang Stute – musikalischer Leiter des Riesenerfolgs Sommernachtstraum in den Herrenhäuser Gärten und Komponist von Mareas Eigenkreationen – spielt Gitarre und Percussion. Am Flügel sitzt sein alter Freund Kurt Klose, Gründer der Band "Havanna". Bereichert wird die Musik durch Jazzgeiger Hajo Hoffmann, der auf seiner Violine und Mandoline außergewöhnliche Melodien erklingen lässt. Für die klangliche Basis zeichnet Bassist Peter Schwebs verantwortlich.

Mit seiner ungewöhnlichen Klangvielfalt verzaubert das Quartett sein Publikum im bauhof. Die rund hundert Besucher sind begeistert von Musik und Atmosphäre. Jeder wippt mit den Füßen oder klatscht in die Hände, kein Zuhörer bleibt unberührt. Zwei Zugaben erklatscht sich das Publikum. Auch wenn es der erste Auftritt von Marea war, ihr Versprechen auf einen Abend der Extraklasse hat die Gruppe erfüllt.

27. Oktober 2003, Lena Högemann, Hannoversche Allgemein Zeitung

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